Osterburger Gymnasiasten sorgten bei Banken-Bundeswettbewerb 2005 für Aufsehen
Clevere Schüler stehen im Finale


Vier Osterburger Gymnasiasten haben sich als gewiefte Banker erwiesen. Bei einem Wettbewerb des Bundesverbandes deutscher Banken, an dem sich mehr als 3000 Schüler beteiligten, qualifizierte sich das Quartett für das Finale.

Als Team "Ersatzbank" trafen sie vom 17. bis zum 19. März 2005 in Potsdam auf 19 andere Mannschaften - mit kleinem Erfolg. Doch wen stört das? Mitmachen und Erfahrungen sammeln hieß die Devise!

Foto: Nico Maß - 'Volksstimme'

Immanuel Dorn, Christian Dorn (beide aus Rohrbeck), Johannes Hüttermann (Möllenbeck) und Robert Hauf (Storbeck) aus dem Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasium erwiesen sich als clevere Banker.
Konsequenz: Als Team "Ersatzbank" hatten sie sich für das Finale eines deutschlandweiten Schülerwettbewerbes des Bundesverbandes deutscher Banken qualifiziert.

Osterburg. Als Chefs einer virtuellen Bank unternehmerische Fähigkeiten unter Beweis stellen und Entscheidungen für die simulierten sechs Geschäftsjahre fällen ­ diese Aufgaben forderte der Bundesverband deutscher Banken in seinem Wettbewerb ab. Vom möglichen Ausbau des Filialnetzes über die Qualifizierung des Personals bis hin zur Werbung hatten die Schüler Entscheidungen zu treffen, die ihren Banken maximalen Profit einbringen sollten.
Zu den besten Nachwuchsbankern des Wettbewerbes zählen Immanuel Dorn, Christian Dorn, Johannes Hüttermann und Robert Hauf aus der 11. Klassenstufe des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums. Als Team "Ersatzbank" qualifizierten sich die Biesestädter für das Finale. Neben Gräfenhainichen als eines von zwei Teams aus Sachsen-Anhalt.
"Seit ein paar Jahren macht unser Gymnasium bei diesem Wettbewerb mit. Das ist bis jetzt unser größter Erfolg", freute sich gestern Matthias Fritze. Der Lehrer hatte im November vergangenen Jahres im Unterricht den Anstoß gegeben und Schülern der 11. Klassen vorgeschlagen, bei dem Wettbewerb des Bundesverbandes deutscher Banken mitzumachen. "Selbstverständlich auf freiwilliger Ebene", betonte Fritze. In ihrer Freizeit stellten sich die Gymnasiasten einer gewaltigen Konkurrenz ­ insgesamt kämpften 740 Gruppen um die 20 Finalplätze. "Unsere Jungs sind volles Risiko gefahren. Sie haben massiv in die Werbung investiert. Das hat sich letzten Endes ausgezahlt, meinte Fritze. So sehr, dass "Ersatzbank" vom 17. bis zum 19. März 2005 beim Finale in Potsdam dabei ist. Dort locken Gewinne in Höhe von 5000, 4000 und 3000 Euro für die ersten drei Plätze. "Mit welcher Erwartung wir nach Potsdam fahren? Ganz klar. Natürlich wollen wir gewinnen", sagte Johannes Hüttermann schmunzelnd.

Text und Foto: Nico Maß - Volksstimme