Sprachreise nach England (2003)
Jetzt bin ich wieder hier. Mir wurde vom Lions-Club eine vierwöchige Reise nach England gesponsert (Sprachreise). Ich bin vom 12.07.03 bis 08.08.03 nach York gefahren. Ich möchte mich ganz herzlich bei der Organisation bedanken, dir mir diese vier Wochen ermöglicht hat. Es war ganz toll und eine unvergessliche Zeit. Ich habe sehr viel erlebt und viele Erfahrungen gesammelt. Die Tage in der Schule haben mir sehr gut gefallen. Meine Lehrer und Klassenkameraden waren überaus nett. Auf dem Melton-College, in dem uns "writing", "reading", "speaking", "listening" und "grammar" gelehrt wurde, waren Schüler unterschiedlichster Nationen. Wir haben uns jeden Tag getroffen und sind alle zusammen nach der Schule in die Stadt gegangen oder haben uns abends im Pub verabredet. Auch das Englischsprechen und Verstehen fiel uns später nicht mehr schwer. Wir haben uns alle super verstanden und konnten auch gut miteinander reden. Manchmal gab es Missverständnisse, doch die haben wir mit Händen und Füßen 'bekämpft'.
Auch meine Gasteltern, John und Hayley, waren total nett. Ich konnte ihnen alles erzählen und habe viel mit ihnen zusammen gemacht. John und ich haben jeden Abend Karten gespielt. Der Verlierer musste abwaschen. Mich hat es nie getroffen. Ich weiß nicht, ob er mich mit Absicht gewinnen lassen hat oder ob ich so gut war. Wir haben viel gelacht und hatten viel Spaß zusammen. Ich habe auch die Eltern von John und Hayley kennen gelernt. Sie haben mich gleich mit angenommen und waren natürlich neugierig, wer ich bin. Jeden Samstag haben wir vom College aus mit den Schülern einen Ausflug gemacht. Einen Tag ging es zum Lake-Distrikt, den anderen Tag in einige Museen. Jeden Dienstag kam ein Gastsprecher in die Schule und hat uns etwas über "Minster" (= größte Kathedrale in Nordengland) erzählt oder über das Studieren an englischen Universitäten. Wir konnten uns auch sehr viel an den sportlichen Aktivitäten am College beteiligen. Wir hatten auf unserem Collegegarten Anlagen für Basketball, Volleyball, Tennis und Tischtennis. Einmal in der Woche hatten wir Barbecue. Es war sehr lustig, jedoch hat das (englische) Essen nicht so geschmeckt.
Im Laufe der vier Wochen kamen 31 Japaner auf unsere Schule. Einer von ihnen (Gukun) lebte mit in meiner Familie. Leider konnte er nicht gut Englisch verstehen und somit auch nicht gut sprechen. Ich konnte mich aber trotzdem mit ihm einiger Maßen unterhalten. Die Japaner haben dann Japaner-Woche veranstaltet, in der die Gasteltern und Schüler eingeladen wurden. Es wurde japanisches Essen präsentiert und anschließend haben sie uns japanische Kampfsportarten gezeigt und mit uns ihre Schriftzeichen geübt.
Es war sehr interessant, allerdings auch schwierig die Schriftzeichen zu schreiben. Ich habe es leider nicht hinbekommen. Eines weiß ich ganz sicher... - das japanische Essen hat mir nicht geschmeckt. Alles ist mit Fisch oder Algen versetzt.
Am 08.08.03 bin ich dann schon wieder nach Hause geflogen. Der Abschied fiel zwar schwer, aber es musste ja sein. Durch die Reise nach England ist mein Englisch viel besser geworden. Ich kann viele Vokabeln viel leichter verstehen und auch das Sprechen macht Spaß.
Vielen, vielen Dank Nora


