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In der Kerzenfabrik Korona

Am Montag, dem 04.06.2018, stand der schwarze Kleinbus pünktlich um 07:30 Uhr bereit. Nach ganzen 10 Stunden Fahrt hielt der Bus an der Haltestelle vor dem Gymnasium in Wieluń. Dort standen schon alle Schüler und Schülerinnen voller Erwartung und Vorfreude bereit. Aufgeregt warteten wir, bis wir unsere Gastfamilien gefunden hatten. Diese brachten uns nun erst einmal zu ihrem Haus, zeigten und dieses und die meisten verbrachten diesen ersten Abend in Polen zusammen mit ihren Partnern, indem sie zum Beispiel eine Runde durch den Ort drehten, Pizza aßen, Gesellschaftsspiele spielten oder einfach erzählten.

So gut wie alle der Polen konnten gutes Englisch, sodass dadurch die Verständigung ermöglicht wurde, jedoch gab es auch zwei Mädchen, die nicht so gut Englisch sprachen, sodass die Kommunikation mit ihnen schwerfiel und auch ein paar Missverständnisse entstanden.

Die Gastfamilien waren bei allen sehr nett und wir bekamen sogar viele Gastgeschenke, sodass man sich schon fast so fühlte als hätte man Geburtstag!

Langeweile konnte eigentlich gar nicht entstehen, dafür hatten wir in der Woche viel zu viel zu tun…

Am Dienstag besichtigten wir Wieluń, hatten einen kleinen „Tanzkurs“, aßen Pizza, sangen und hatten anschließend Freizeit, die wir die Woche überwiegend alle zusammen (Polen und Deutsche) verbrachten.

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Mittwoch besuchten wir Wrocław, dort waren wir in einem Escaperoom und im Einkaufszentrum. Der nächste Tag begann wie immer mit dem Treffen vor der Schule, dann fuhr uns ein Bus von dort ins Grüne, nach Strobin. Dort wohnt eine Lehrerin aus der Schule. Auf ihrem Hof konnten wir den Tag verbringen und beim Bemalen von Blumentöpfen und dem Schöpfen von Papier mit unseren Austauschschülern unserer Kreativität freien Lauf lassen.

Der letzte Tag begann mit einem Besuch einer Kerzenfabrik mit dem Namen „Korona“. Diese produziert unter anderem für Ikea oder Rewe. Danach ging unsere ganze Truppe noch zusammen Mittagessen, wobei die meisten dort schon etwas trauriger gestimmt waren, wenn man daran dachte, dass wir uns schon bald wieder von unseren neuen Freunden verabschieden mussten. Also war es schließlich soweit. Die polnischen und deutschen Schüler standen auf dem Schulhof und mussten sich nun voneinander verabschieden. Bei vielen flossen sogar ein paar Tränen – aber allzu schlimm war die Verabschiedung  ja doch nicht, schließlich kommen die polnischen Schüler schon im Oktober zu uns an die Schule! (Text: Johanna Pieck, Fotos: UndineTheiß)

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Lehrerinnen, v.l.n.r.: Undine Theiß, Justyna Kowalczyk, Petra Sorgenfrey, Ania Wielgosina